

Jenseits der Buzzwords: Worum es bei Agile wirklich geht
Von Nico Schellingerhout und Jeroen Jan Elzinga Agile. Ein Begriff, der einst Transformation versprach – und heute oft nur noch


Leestijd
VOCA unterstützt Organisationen und freiberufliche Fachkräfte dabei, compliant, transparent und praktisch zusammenzuarbeiten. Mit der breiteren VOCA-Plattform, der separaten Lösung ZZP Ja/Nee und einem Steuerungsmodell für Auftraggeber setzen Gründer Ron Veerkamp und Koos van Brecht an einem aktuellen und komplexen Thema an: Wie organisieren Sie den Einsatz selbstständiger Fachkräfte so, dass er für die Professionals praktikabel und für die Auftraggeber verantwortbar ist?
Als Ron und Koos in das Profit Streams Horizon Mastermind-Programm einstiegen, lag eine klare Frage auf dem Tisch: Wie bepreist man eine Lösung, deren Wert groß ist, aber von Kunden noch nicht immer richtig erkannt wird?
„Wir hatten uns eigentlich nie wirklich grundlegend mit Pricing beschäftigt. Irgendwann hatte jemand einen Preis festgesetzt, aber dem lag keine fundierte Basis zugrunde.“
VOCA stellte fest, dass Kunden oft vor allem auf den Preis schauten, während der eigentliche Wert viel breiter war. In Gesprächen ging es schnell um Stunden- oder Tagessätze, obwohl die eigentliche Frage lautete: Was leistet VOCA wirklich – wo hilft es, Compliance nachzuweisen, Kapazitäten gezielter einzusetzen und das Risiko für Auftraggeber zu reduzieren?
Das zeigte sich besonders deutlich bei ZZP Ja/Nee, einer separaten Compliance-Lösung für Selbstständige und Auftraggeber. Die Lösung traf einen dringenden Bedarf, doch die Preiswahrnehmung variierte stark je nach Branche. Im Gesundheitswesen galt der Preis als fast selbstverständlich. Im Bildungs- und Kinderbetreuungsbereich wurde er schneller als hoch empfunden.
Im zwölf Wochen laufenden Profit Streams-Cohort arbeiteten Ron und Koos an ihrem Pricing, ihrer Positionierung und ihrer Wertkommunikation. Nicht als lose Übung, sondern als Weg, um besser zu verstehen, welchen Wert VOCA genau liefert, für welche Zielgruppe und wie sich dieser Wert sichtbar machen lässt.
Ein wichtiger Moment war die Customer-Benefit-Analyse. Dabei wurde klar, dass VOCA kein einzelnes Produkt mit einem einzigen Preis ist, sondern eine Suite mit mehreren Wertversprechen.
Aus dieser Analyse entstand eine schärfere Unterscheidung zwischen:
VOCA als breitere Plattformlösung
ZZP Ja/Nee als separate Compliance-Lösung
Das Steuerungsmodell als Wertversprechen für Auftraggeber
„Der größte Gewinn war, dass wir erkannt haben, dass wir kein einzelnes Produkt für eine Zielgruppe haben. Wir haben unterschiedliche Arten von Wert für unterschiedliche Arten von Kunden.“
Für Ron und Koos verlagerte sich das Gespräch von Preis zu Wert. Nicht mehr: Warum kostet das so viel? Sondern: Welchen Wert schaffen wir, für wen, und wie stellen wir sicher, dass dieser Wert im Modell auch sichtbar wird?
Das gab ihnen mehr Sicherheit in Kundengesprächen.
„Wir lassen uns nicht mehr so leicht einreden, dass wir zu teuer sind. Wenn etwas Wert hat, sollte dafür auch etwas geleistet werden.“
Gleichzeitig wurde deutlich, dass Pricing nicht nur ein finanzielles Thema ist. Es berührt Positionierung, Segmentierung, Produktentwicklung, Sales und Storytelling. VOCA begann, genauer auf greifbare und weniger greifbare Benefits zu schauen: Compliance, Kapazität, Risikomanagement, Ruhe, Verantwortbarkeit und Zugang zu gefragten Fachkräften.
VOCA arbeitet jetzt fokussierter an Segmentierung, Wertkommunikation und Preisstabilität. Die Gründer schauen genauer hin, welches Angebot zu welchem Kunden passt und wie sie den Wert davon konkret belegen können.
Ein anschauliches Beispiel kam aus der Praxis beim Spaarne Gasthuis. Durch den Einsatz der Plattform konnten Freelancer ihre Tätigkeit besser dokumentieren, der Auftraggeber konnte die Erfüllung von Verpflichtungen besser nachweisen, und gleichzeitig wurde zusätzliche Kapazität verfügbar gemacht.
Damit wurde der Wert von VOCA greifbar: nicht nur Compliance, sondern auch echte operationelle Handlungsfähigkeit.
„Wenn Sie zeigen können, was es bringt, rückt die Preisdiskussion immer weiter in den Hintergrund.“
Ron und Koos absolvierten das Programm gemeinsam. Das erwies sich als entscheidend. Sie entwickelten zusammen eine gemeinsame Sprache, einen gemeinsamen Denkrahmen und eine Art, intern und extern über Wert zu sprechen.
„Wenn Sie das alleine machen, rufen Sie schnell ins Leere. Jetzt konnten wir gemeinsam dem, was wir gelernt haben, Bedeutung geben und es direkt auf unser eigenes Business übertragen.“
Die Verteilung über zwölf Wochen half dabei. Nicht drei Tage Theorie, sondern immer wieder lernen, anwenden, besprechen und schärfen – während das Business normal weiterläuft.
Für VOCA wurde Profit Streams keine Pricing-Schulung im engeren Sinne. Es wurde zu einer Methode, besser zu verstehen, wo der Wert im Unternehmen liegt, wie man diesen Wert sichtbar macht und wie man daraus ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickelt.
„Der größte Augenöffner war, dass Pricing nicht rein finanziell ist. Alles ist durchdrungen von Wert. Sie müssen lernen, diesen Wert zu erkennen, herauszulösen und richtig zu kommunizieren.“
„Profit Streams hat uns geholfen, uns aus der Diskussion ‚das kostet Geld‘ herauszubewegen und viel schärfer auf den Wert zu schauen, den wir schaffen. Wir sehen jetzt besser, dass VOCA kein einzelnes Produkt ist, sondern mehrere Angebote mit unterschiedlichen Wertarten für unterschiedliche Kunden.“
Ron Veerkamp und Koos van Brecht, Gründer von VOCA
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Von Nico Schellingerhout und Jeroen Jan Elzinga Agile. Ein Begriff, der einst Transformation versprach – und heute oft nur noch


Eine Zusammenfassung des Webinars: Strategisches Portfolio Management – was Organisationen von den VCs aus Silicon Valley lernen können. Vom 17.


Sie sehen den Preis für eine SAFe-Schulung und denken: „Ernsthaft? Für zwei Tage Training?“ Das ist eine normale Reaktion (und


Veränderung muss weder schwer noch kompliziert sein. Mit dem richtigen Fokus, Energie und der passenden Begleitung entstehen Klarheit, Richtung und Ergebnisse.
Wir denken gerne mit dir mit.